Josef Hader wird in Waldhausen, Oberösterreich, geboren.
1968
Volksschule Nöchling. Wegen wiederholtem Lügen richten die Lehrer in den kommenden Jahren mehrere Briefe an seine Eltern. Die Unterschrift lässt Hader von seiner Großmutter fälschen. Ministrant.
1972
Bischöfliches Knabenseminar in Melk. Öffentliches Stiftsgymnasium. Chorsänger, Mesner, Organist, Bettnässer.
1980
Erste Kabarettversuche an der Schule. Kritische Nummern über Lehrer vor Schülern. Riesenerfolg. Das Wesen von Kabarett verstanden.
1990
„Deutscher Kleinkunstpreis“.
1991
Gemeinsam mit Alfred Dorfer schreibt er das satirische Stück „Indien“.
1992
1. Hauptrolle vor der Kamera im Fernsehfilm „Cappuccino Melange“.
1993
Verfilmung von „Indien“ (Regie: Paul Harather)
1994 – 1999
Tingelt er mit seinem Soloprogramm „Privat“ durch den deutschsprachigen Raum und hat ca. 500 000 Zuschauer. Die wenigsten hat er dabei in Halle an der Saale: dreiundvierzig.
2000
Spielt er im Film „Der Überfall” (Regie: Florian Flicker)
Dafür bekommt er beim Filmfestival Locarno den Darstellerpreis.
2001
„Komm süßer Tod” - Drehbuch-Mitarbeit und Hauptrolle (Regie: Wolfgang Murnberger)
2003
„Silentium“, Drehbuch-Mitarbeit und Hauptrolle (Regie: Wolfgang Murnberger)
2004 – jetzt
fährt er mit seinem Programm „Hader muss weg“ herum. In Halle war er damit noch nicht.
Dazwischen spielt er immer wieder in Filmen. Bei den lustigen schreibt er am Drehbuch mit (wie zum Beispiel „ Der Knochenmann“), bei den traurigen ist er nur Schauspieler, bekommt aber leichter Preise. (Deutscher Fernsehpreis für „Ein halbes Leben“ von Nikolaus Leytner).
Seit neuestem spielt er „Hader spielt Hader“, das seine besten Nummern enthält, aber künstlerisch eigentlich nicht zu argumentieren ist, außer durch eine Scheidung oder eine Steuernachzahlung. Er hat leider noch nie verraten, was von beiden.